Wer wird aufgenommen?

Das therapeutische Angebot von Haus Landwasser ist vor allem geeignet für Menschen mit folgenden Diagnosen:
 
  • Schizophrenie (ICD-10 F2)
  • affektive Störungen wie z.B. chronische Depression (ICD-10 F3) sowie
  • Persönlichkeitsstörungen (ICD-10 F6) mit einer geringeren Platzzahl.
 

Eine Maßnahme der medizinisch-beruflichen Rehabilitation in Haus Landwasser kommt in Betracht, wenn

  • nach Abklingen der Akutsymptomatik und Überwindung der Krankenhaus- behandlungsbedürftigkeit weiterhin Beeinträchtigungen im Alltag in der Selbstversorgung, im sozialen und/oder schulischen/beruflichen Bereich vorhanden sind
  • eine ausreichende Belastbarkeit besteht, das rehabilitative Angebot zu nutzen (an den Therapien teilzunehmen)
  • die festgelegten individuellen Rehabilitationsziele mit überwiegender medizinisch begründeter Wahrscheinlichkeit durch die Maßnahme erreicht werden können.
  • Wenn für eine RPK-Maßnahme keine ausreichende Belastbarkeit besteht, kann eine Maßnahme im Rahmen der stationären Eingliederungshilfe beantragt werden. Über einem Zeitraum von mehreren Monaten wird mit einem reduzierten Programm an einer Stabilisierung gearbeitet, um dann eine RPK-Maßnahme beantragen zu können.
Im Verlauf der Maßnahme werden die Anforderungen individuell so gestaltet, dass bei Über- oder Unterforderung eine Anpassung der Ziele erfolgt. Zentral ist die Bereitschaft, aktiv an der Bewältigung der Erkrankung und ihrer Folgen zu arbeiten. 

Bewerber, welche bei einer zusätzlich bestehenden
Abhängigkeitserkrankung (Drogen, Alkohol) zu einer Abstinenz nicht in der Lage sind, können leider nicht aufgenommen werden. Bei im Vordergrund stehender geistiger Behinderung kann ebenfalls keine Aufnahme erfolgen.