Rehabilitationsplanung

Schwerpunkt zu Beginn der Maßnahme ist der Aufbau von Kontakten zum therapeutischen Team und den Mitbewohnern. Das Vertraut werden mit den alltäglichen und sich wiederholenden Abläufen ist dabei ein wichtiger Aspekt des Einlebens. 
Zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme erhält der Rehabilitand einen Mitarbeiter als Bezugstherapeut. Ebenfalls werden die Rehabilitanden in eine sozial- therapeutisch orientierte Gruppe (5-7 Personen) aufgenommen. Dies umfasst ebenfalls eine wohngemeinschaftsähnliche Versorgung in einer gemeinsamen Küche, eine dazugehörige Organisations "Küchengruppe" und eine Gruppentherapiesitzung. Diese wird geleitet von je einem Therapeutenpaar. Dieses Setting der Bezugsgruppe und der Bezugstherapeuten bleibt für die Zeit des Rehabilitationsaufenthaltes konstant.
Der Tagesablauf zu Beginn der Maßnahme stellt einen typischen Rehabilitationsalltag in den ersten Wochen dar. In den ersten Wochen der Maßnahme findet eine gemeinsame Erarbeitung der Problembereiche, der vorhandenen Fähigkeiten sowie der daraus folgenden Ziele statt.
Die Basis hierfür sind die Erfahrungen der ersten Wochen in Haus Landwasser. Daraus werden unter Einbezug der allgemeinen Ziele der Rehabilitation konkrete individuelle und alltagsbezogene Ziele abgeleitet. Ebenso werden vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen besprochen. Berufsgruppenübergreifend wird gemeinsam mit dem Rehabilitanden festgelegt, an welchen Therapien teilgenommen wird und in welchen Therapieangeboten in welcher Form an welchen Zielbereichen gearbeitet wird. Hierbei beschreiben im gemeinsamen Gespräch Rehabilitand und die zuständigen Therapeuten zentrale Problembereiche.